Donnerstag der ersten Adventswoche, 4. Dezember 2025
Nicht alle, die zu mir sagen: Ich glaube an dich! werden in Gottes Welt gelangen, sondern diejenigen, die den Willen Gottes, Vater und Mutter für mich im Himmel, tun. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Ich glaube an dich! Haben wir denn nicht in deinem Namen prophetisch geredet und in deinem Namen Dämonen vertrieben? Haben wir denn nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
Mt 7,21-22 Bibel in gerechter Sprache
Dienst an den Menschen
Der wichtigste Gottesdienst, das ist der Dienst an den Menschen. Diese Botschaft find ich bei den Propheten im Alten Testament. Und ich finde sie auch im Neuen Testament immer wieder. Zum Beispiel in der Geschichte vom barmherzigen Samariter. Jesus macht klar: Wer dem Menschen in Not hilft, der handelt, wie Gott es will. Der dient Gott, indem er den Menschen dient. Und Jesus spricht immer wieder davon: Menschen, die das tun, das sind gar nicht unbedingt die sehr religiösen Menschen. Menschen, die meinen, Gott zu kennen. Im Matthäus-Evangelium erzählt Jesus davon, worauf es am Ende aller Tage ankommen wird, beim so genannten Weltgericht. Da wird Gott zu einigen Menschen sagen: Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Und dann werden diese Menschen fragen: Wie das denn? Und die Antwort lautet: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (oder Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan“ (vgl. Matthäus Evangelium 25,31-46). Das will wohl heißen: Was wir heute für die Menschen tun, die Not leiden, das tun wir quasi direkt für Gott. Wir dienen ihm, indem wir den Menschen dienen, die Hunger und Durst haben, die krank sind und schwach.
Beate Hirt
Senderbeauftragte der katholischen Kirche beim hr, Frankfurt
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